So könnte es jedem gehen!
(mahnendes Beispiel einer Enterbung, wie Männer beeinflusst werden können, oder wie werde ich rechtmäßige Erben los)
von Horst Klaschus
| Aufgewachsen sind meine Schwester und ich in einem wohlbehüteten Eigenheim in Alsdorf Ortsteil Ofden im Kreis Aachen, das mein Vater als Mitarbeiter beim EBV (Eschweiler Bergwerksverein) zu dieser Zeit relativ günstig als Neubau in dieser Bergarbeitersiedlung erwerben konnte. Auch meine Mutter arbeitete auf den verschiedensten Stellen um das Haus mit bezahlen zu können. |
| Auch nach der Bundeswehrzeit und meiner Heirat
1970 und dem damit verbundenen Verbleib in Mayen/ Eifel hatte ich
weiterhin einen sehr guten Kontakt zu
meinen Eltern und wir, meine Frau und ich und später auch mit Kinder,
besuchten regelmäßig und besonders zu Feiertagen mein Elternhaus, aber
auch wir wurden regelmäßig in Mayen besucht. Als dann vor über 20 Jahren meine Mutter im Alter von 62 Jahren verstarb und sie aber der Pol war der sich um alles kümmerte da mein Vater kein Durchsetzungsvermögen hatte, schien mir mein Rat an meinen Vater, das Haus zu verkaufen und in unserer Gegend eine kleine Eigentumswohnung zu kaufen oder in Miete zu ziehen, die günstigste Lösung seiner Unsicherheit entgegenzuwirken. |
| Leider band er sich dann an eine geschiedene
gebürtige Polin aus dem gleichen Ortsteil und da meine Schwester und ich
beim Tode meiner Mutter nicht das Pflichtteil verlangten bat mein Vater
mich bei der Heirat, im Beisein seiner neuen Frau, ihr lebenslanges
Wohnrecht zu gewähren, falls er vor ihr versterben sollte. Bereits nach
ca. einem Jahr sagte er mir in einer gesprächigen Stunde, dass er auf
mich hätte hören sollen und die Verbindung ihm doch nicht so recht
zusagt. Auch nach der zweiten Heirat meines Vaters fuhren wir anfangs regelmäßig nach Alsdorf-Ofden und der Kontakt verlief anfangs harmonisch. Später hatten wir das Gefühl nicht mehr so recht willkommen zu sein, was offensichtlich auf eine Beeinflussung meines Vater durch die Polin oder ihrem Sohn beruhte. So sah meine Frau eines Tages keinen Grund mehr einen Besuch abzustatten, aber ich fuhr doch mehrmals im Jahr, teils auch mit dem Motorrad, dorthin und hatte immer mehr den Eindruck unbeliebter Besuch zu sein. Selbst zu einem in Alsdorf stattfindenden Klassentreffen wurde mir eine Übernachtung in meinem von meinem ersten selbstverdienten Geld eingerichtetem und noch vorhandenen Kinderzimmer im ehemaligen Elternhaus verwehrt und ich musste mir ein Hotelzimmer in Alsdorf nehmen. Zu den Feiertagen wurde regelmäßig miteinander telefoniert, wobei ich von der zweiten Frau meines Vaters immer nur hörte, was für einen guten Enkel sie hat und was er alles lernen würde. >>Wäre mal interessant zu wissen was aus ihm geworden ist, dürfte aber laut der berichteten Vorgeschichte bereits Bankdirektor oder mehr sein<< Nach meinen Söhnen, also den Enkeln meines Vaters, wurde nie gefragt oder ein Hinweis von uns zu dem Ausbildungsstand seiner leiblichen Enkel von der zweiten Frau meines Vaters direkt in eine andere Richtung gelenkt oder total ignoriert. |
| Als dann mein Vater Mitte 2008 in seinem PKW
an einem Herzinfarkt verstarb beauftragte ich einen ortsansässigen
Anwalt unsere Interessen, bezüglich des Pflichtteils, zu vertreten.
Über das, was wir dann in den folgenden zweieinhalb Jahren an Behauptungen erlebten, könnte man ein Buch schreiben. Das fängt damit an, dass gesagt wurde, mein Vater hätte nicht mehr zum Einkaufen oder zu anderen Erledigungen fahren können, obwohl er im Pkw seinen tödlichen Herzinfarkt bekam. Dazu kann ich nur berichten, dass, meistens am Telefon, bei der Ankündigung meines Besuchs in Alsdorf, von seiner zweiten Frau gesagt wurde "Wir fahren dann zum Einkaufen, wir fahren zu meinem Sohn oder wir fahren zu einem anderen Termin". Dann war da noch der Verkauf seines Pkws für angeblich nur 500€ an einen Bekannten beim ADAC, obwohl der nachträglich vorgelegte Kaufvertrag einen noch niedrigeren Betrag, einen anderen Namen und ein anderes Datum vorwies. Leider erstattete mein Anwalt, trotz meiner Bitte, keine Anzeige wegen Urkundenfälschung und Falschaussage gegen den Sohn der Polin. Nach Sichtung der Testamente und anderen Unterlagen durch unseren Anwalt erfuhren wir, dass mein Vater weich gemacht wurde, seine zweite Frau zur Alleinerbin eingesetzt und das Elternhaus ihrem Sohn aus erster Ehe geschenkt hatte. Die 10jährige Frist einer Schenkung war allerdings noch nicht ganz abgelaufen und wir dachten so doch noch einen kleinen Teil des Erbes oder zumindest das Pflichtteil meiner Mutter zu bekommen. Es gab ein ständiges Hin und Her wobei von der Gegenseite immer wieder was aus der Schublade gezaubert wurde. Inzwischen ist der Ordner mit ca. 5cm Akten befüllt. Nun haben wir von unserem Anwalt die Nachricht bekommen, dass wir lediglich auf unseren nicht unerheblichen Anwaltskosten sitzen bleiben werden, die uns für einen schönen Urlaub gereicht hätten. Deshalb frage ich mich, ob es nun an den deutschen Gesetzen gelegen hat oder ich den schlechteren Anwalt hatte? Jetzt verstehe ich auch einige Begebenheiten die sich so ereigneten, so auch seine angeblich gewünschte anonyme Beisetzung, die, laut mündlicher Aussage, in Holland vorgenommen wurde - nach dem Motto "günstigste Entsorgung und aus dem Sinn"
Ich möchte aber hier nicht zum Ausdruck bringen was ich der Gegenseite alles für die Zukunft wünsche, deshalb bedenkt, wenn ein Elterteil verstirbt sollte sofort das Pflichtteil verlangt werden, wenn es dann auch nur bei der Hälfte bleibt oder besser das Pflichtteil vertraglich über einen Anwalt für den Fall einer Wiederheirat absichern. |
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Wichtiger Nachtrag |
| Ich
habe aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen nicht mehr die Kraft
nochmals dagegen anzugehen obwohl ich von verschiedenen Personen über
eventuelle Rechtsfehler hingewiesen wurde. Deshalb suche ich immer noch
eine kleveren Anwalt der diese Rechtssache auf
90% Erfolgsbasis durchziehen möchte, da es dabei auch um ein Gebäude laut Gutachten im Wert von 110 bis 120.000€ geht. |
| gez. Horst Klaschus,
aufgewachsen und um das Erbe betrogen in Alsdorf - Ofden / Kreis Aachen |